Qualitätsmanagement, Audits und Zertifizierung

» Qualitätsmanagement richtig eingesetzt – mehr Sein als Schein

Qualitätsmanagement im Unternehmen sollte heißen:

  • Wir leben die Kundenorientierung, weil unser Leistungsangebot wettbewerbsfähig bleiben soll.
  • Wir verbessern ständig unsere Prozesse, weil unser Preisangebot wettbewerbsfähig bleiben soll.
  • Wir wollen wirtschaftlich arbeiten und Nutzen / Mehrwerte schaffen.

In der Praxis jedoch sehen Unternehmer das Instrument Qualitätsmanagementsystem als auferlegte Notwendigkeit bzw. Anforderung seitens des Marktes oder der Kunden. Wird das Qualitätsmanagementsystem auch unter wirtschaftlichen Aspekten (Kosten/Nutzen) aufgebaut und anschließend im Unternehmen motiviert gelebt, kann es insgesamt einen hohen Mehrwert für das Unternehmen bzw. für alle Anspruchsgruppen des Unternehmens schaffen.

Lassen Sie sich Ihr Qualitätsmanagementsystem durch ein kompetentes Team – bestehend aus Ingenieuren und Betriebswirten – aufbauen. Zeigen Sie Ihren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern, dass Qualität Ihr Antrieb ist. Die Zertifizierung Ihres Qualitätsmanagement-Systems nach ISO 9001 schafft Vertrauen und eröffnet Ihnen neue Märkte und Zielgruppen.

Unsere moderne und meist spezialisierte Gesellschaft stellt immer höhere Anforderungen an Unternehmen. Anforderungen wie zum Beispiel: Transparenz, Kontinuität und Qualität.

Diese Anforderungen können mit einem Qualitätsmanagementsystem (QM-System) im Unternehmen erreicht und sichergestellt werden.

Zunehmend knappe Ressourcen (Rohstoffe, Energie etc.) und der Verdrängungswettbewerb fordern parallel auch eine immer höhere Effizienz im Unternehmen (Effizienz = Zielerreichung mit minimalem Ressourceneinsatz).

Ressourcen können vielfältiger Art sein, z.B.

M wie Mensch oder „Man-Power“ (Fach- und Führungskräfte)
M wie Material (Rohstoffe, Energie etc.)
M wie Maschinen (hohe Kapitalbindung)
M wie Milieu oder Mitwelt (Betriebsgebäude, Infrastruktur etc.)
M wie Methode (Methode = Prozess-Kompetenz)

Alle Ressourcen benötigen und binden Kapital.

Lesen Sie unter „Module für nachhaltiges Qualitätsmanagement“ weiter, wie einfach und strukturiert Sie Ihr Unternehmen zukunftsfähiger aufstellen.

Die folgende Grafik zeigt unsere Module für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Unternehmens.

Zukunftsfähig, weil mittels unseres Systems die Anforderungen wie Transparenz, Effizienz, Kontinuität und Qualität erreicht und sichergestellt werden.

Mit unserem nachhaltigen, weil ganzheitlichen QM-Ansatz als „Baukastensystem“ nutzen Sie gezielt nur die externe Leistung, die Sie benötigen.

Qualität

Ganzheitlicher QM-Ansatz als „Baukastensystem“

In vielen Branchen und Betrieben werden bereits auch Qualitätsmanagementsysteme, Qualitätssiegel und Qualitätsnormen/-zertifikate unterschiedlichster Art verlangt, z.B. beim Lieferantenaudit, bei öffentlichen Ausschreibungen und zukünftig vielleicht auch bei der Fördermittelvergabe.

Rüsten Sie Ihr Unternehmen für die Zukunft – mit uns an Ihrer Seite.

Die DIN EN ISO 9000-Reihe ist ein international und branchenübergreifend gültiger Rahmen für Grundsätze und Anforderungen an ein zertifizierungsfähiges Qualitätsmanagement-System (QM-System) für Produkte und Dienstleistungen.

Diese „Normenreihe“ bildet das Fundament für eine Zertifizierung, die nach der DIN EN ISO 9001 erfolgt. Weitere darin enthaltene Normen unterstützen informativ – innerhalb des Unternehmens – beim Aufbau, Implementieren und Aufrechterhalten des QM-Systems.

Eine unabhängige Zertifizierungsstelle (nach DIN EN ISO/EC 17021 akkreditiert) kann nach erfolgreichem Auditabschluss ein zeitlich begrenztes Zertifikat (3 Jahre) ausstellen.

Der hauptsächliche Mehrwert für das Unternehmen entsteht, wenn das Unternehmen das Qualitätsmanagement- System lebt und in Folge dessen eine höhere Kunden- & Mitarbeiterorientierung erreicht, bspw. durch:

  • die Selbstverpflichtung der Unternehmensleitung
  • klar definierte Ziele, Strategien sowie Analyse-/Kontrollmechanismen
  • Umsetzung von Kundenanforderungen / Kundenerwartungen und Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben
  • besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und höhere Lieferzuverlässigkeit durch Prozessbeherrschung, Erhöhung von Effizienz und Qualität sowie Fehlervorbeugung
  • Erhöhung des Kundenvertrauens durch Struktur, Stabilität und kontinuierliche Systemprüfung (Audit)
  • Verbesserung des Lieferantenimages
  • Regelung von Verantwortung, Befugnis und Kommunikation
  • richtiges Führungsverhalten
  • angst- und barrierefreies Arbeiten
  • sichere Arbeitsplätze durch wirtschaftliche Stabilität
  • ständige Systemverbesserung und damit einhergehende Unternehmens- und Mitarbeiterentwicklung
  • Verbesserung des Arbeitgeberimages, insbesondere vor dem Hintergrund des Fach- und Führungskräftemangels
Zur ständigen Optimierung Ihres Unternehmens, der eingeführten / integrierten Prozesse und der daraus hergestellten Produkte und Dienstleistungen bieten wir Ihnen an: Produktaudits, Prozessaudits bzw. Verfahrensaudits und Systemaudits.

Auditoren können interne (qualifizierte Beauftragte) oder externe Berater (z.B. aus diesem Netzwerk Unternehmensberatung-Mitteldeutschland) sein.

Auditoren benötigen gewisse Voraussetzungen, wie z.B.

  • persönliche Eigenschaften,
  • spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten sowie
  • fundierte Auditerfahrungen

um die erforderlichen Audittätigkeiten durchführen zu können.

Die Auswahl der Auditoren und die Durchführung des Audits müssen Objektivität und Unparteilichkeit des Auditprozesses sicherstellen (siehe 8.2.2 EN ISO 9001:2008). Audits können nur durch akkreditierte / zertifizierte Auditoren / Stellen geleistet werden.

Der Aufbau eines Qualitätsmanagement-Systems könnte deshalb auch als eine „Königsdisziplin der Unternehmensberatung“ bezeichnet werden.

In der Regel durchläuft der Audit folgende Phasen:

  1. Auditvorbereitung (PHASE I – auch Voraudit genannt)
  2. Feststellung der Zertifizierungsfähigkeit (PHASE II)
  3. Auditplanung, Auditdurchführung, Dokumentation (PHASE III)
  4. Nachbereitung, Zertifikatserteilung sowie Überwachung des Systems (PHASE IV)

Planen Sie ausreichend Zeit für die Integration eines QM-Systems, je nach unternehmensspezifischen Voraussetzungen 3-12 Monate.

Partner aus diesem Netzwerk bieten Ihnen auch diese Leistung in vollem Umfang, das heißt einschließlich Zertifizierung nach DIN ISO 9001.

Ende 2015 wird die Revi­sion DIN ISO 9001:2015 erwar­tet, die die Ver­sion aus 2008 erset­zen soll. Mit der Revi­sion wird sich nicht der Anwen­dungs­be­reich der Norm ändern.

Es wur­den einige inhalt­li­che und for­male Ände­run­gen der Norm vor­ge­nom­men, wie z.B. die Struk­tur der ISO 9001 und die Berück­sich­ti­gung zeit­ge­mä­ßer Manage­ment­tech­ni­ken. Die Revi­sion wird der soge­nann­ten High Level Struc­ture folgen.

Laut bisheriger Bekanntmachungen soll die Über­gangs­frist 3 Jahre betra­gen. Somit kön­nen die meis­ten zer­ti­fi­zier­ten Unter­neh­men diese Umstel­lung für den Zeit­punkt des Re-Zertifizierungsaudits planen.

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