Entwicklung Existenzgründungen in Mitteldeutschland

Die Entwicklung der Existenzgründungen in Mitteldeutschland im Zeitraum 2012 – 2013 war negativer Art.

Im Jahr 2013 verzeichnete:

Sachsen 11.623 Existenzgründungen
(- 9,4 % gegenüber dem Vorjahr)

Sachsen-Anhalt 5.401 Existenzgründungen
(- 8,0 % gegenüber dem Vorjahr)

Thüringen 5.756 Existenzgründungen
(- 3,4 % gegenüber dem Vorjahr).

Das Netzwerk Unternehmensberatung Mitteldeutschland möchte an dieser Stelle alle Gründungswilligen ermutigen, ihre Idee mit einem kompetenten und erfahrenen Gründungsberater zu besprechen.

Folgende Kriterien sind, neben Sympathie und Ihrem guten Gefühl, bei der Auswahl Ihres Gründungscoachs wichtig!

  • Nachweis von Wissen und Erfahrung zu vielfältigen / komplexen Unternehmensaufgaben und Wechselwirkungen sowie Markt- und Branchenbesonderheiten (ggf. auch international), geeignet sind Betriebswirte, Wirtschaftsingenieure oder Kaufleute, am besten mit Hochschulabschluss und langjähriger Berufserfahrung
    (ausgebildete Steuerberater beraten bei der FIBU oder dem Jahresabschluss, Rechtsanwälte helfen bei allen rechtlichen Fragestellungen, Techniker unterstützen bei der technischen Umsetzung usw.)
  • Nachweis zur Planungs- und Umsetzungsmethodik bei Gründungen (per Referenzen, z.B. https://beraterboerse.kfw.de/index.php?ac=consultant_search )
  • Langjährige Partnerschaften mit Banken, Instituten und anderen Beratern, die unterstützend tätig sind
  • die Außendarstellung des Beraters (Internetpräsentation, Bewertungen im Internet etc.)
  • Erfahrung mit der Beantragung von Fördermitteln und Förderkrediten
  • Begleitung über die Existenzgründung hinaus

Die Berater im Netzwerk Unternehmensberatung Mitteldeutschland geben Ihnen nach dem kostenfreien und unverbindlichen Kennenlerngespräch schon ein erstes Feedback zur Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer Geschäftsidee!

Vereinbaren Sie gleich Ihren Termin.

Ihr Netzwerk für Unternehmensberatung & -förderung in Mitteldeutschland

Suchmaschinenoptimierung per Keywords sind längst out!

Google selbst sagt, es sei ein Motorwechsel bei der Suchmaschinenoptimierung…

Motorwechsel als neues Suchmodell in Form einer semantischen Suche. Bedeutet, dass Wissen anders gegliedert und somit abgerufen werden kann. Internetauftritte mit gut platzierten Keywords sind out die inneren Werte der Onlinepräsenz sind in!

Es geht um Identität, Sinngehalt, Zusammenhänge und Beziehungen – praktisch um die Informationsqualität.

Personalisierte Suchergebnisse werden dann nach dem digitalen Fußabdruck, genutzten Produkten und eingegebenen Informationen zur Nutzerhistorie generiert. Auf Fragen gibt’s Antworten – und zwar vom kleinen technischen Assistenten.

Neue und erweiterte Möglichkeiten der Inhaltssuche und der Inhaltspräsentation ergeben sich daraus. Besonders für Klein- und Mittelständische Unternehmen eine neue Chance des Vertriebs.

Ihr Netzwerk für Unternehmensberatung & -förderung in Mitteldeutschland

Haftungsrisiko Gebrauchsanleitung

Jeder hat schon die Erfahrung gemacht. Man möchte ein neues Produkt EINFACH und SCHNELL gebrauchen und soll sich zunächst mit einer umfangreichen, meist unverständlichen Gebrauchsanweisung auseinandersetzen. Der Spaß daran vergeht zunehmend.

Nutzerfreundliche, sprich verständliche und kurz gehaltene Anleitungen erleichtern sowohl den privaten als auch den geschäftlichen Bereich. Doch die wenigsten wissen, dass nun der Gesetzgeber Gebrauchsanleitungen und Nutzerinformationen als Bestandteil eines jeden Produktes erklärt hat! Somit stellen Fehler in der Anleitung auch Mängel am Produkt dar!

Hersteller haften nun auch für Schäden, die sich aus missverständlichen, falschen oder fehlenden Instruktionen in der Gebrauchsanleitung ergeben (ggf. siehe auch Produkthaftungsgesetz bzw. ProdHaftG bis zu einem Höchstbetrag von 85 Millionen Euro und Bürgerliches Gesetzbuch bzw. BGB § 823 Schadensersatzpflicht).

Gerade im Zuge der Globalisierung wird die Produkthaftung immer komplexer. So ist es auch wichtig zu wissen, welche Landes- und benutzerspezifischen Besonderheiten zu beachten sowie wann welche Warnhinweise notwendig sind und natürlich was man im Schadensfall beachten muss.

Für die Erstellung von Anleitungen gibt es Standards und Fachexperten, die Ihnen behilflich sind.

Bei weiteren Fragen, auch bei Empfehlungsanfragen hinsichtlich guter Experten, kontaktieren Sie uns bitte.

Ihr Netzwerk für Unternehmensberatung & -förderung

Förderung einer Existenzgründung mit mehreren Gesellschaftern

Für Existenzgründer gibt es verschiedene Förderangebote, auch in Form von Zuschüssen zum Lebensunterhalt oder zu Mitfinanzierung des Geschäftsbetriebes im ersten Jahr nach der Gründung.

Wie wirkt sich jedoch eine Gesellschaftsgründung auf den Förderantrag eines einzelnen Gesellschafters / Existenzgründers aus? So viel vorweg: Es ist natürlich jeder Einzelfall zu prüfen.

Im Rahmen der Thüringer Existenzgründerrichtlinie, mit der ein Zuschuss in Höhe von 7.200 Euro / Jahr möglich ist, heißt es im Kap. 4.8, wenn eine Personen-/Kapitalgesellschaft gegründet wird, wird diese Existenzgründungshilfe nur einem Gesellschafter gewährt. In diesem Fall ist die Gründung einer Gesellschaft für den einzelnen Antragsteller nicht förderschädlich.

Ansonsten ist in der Regel die Unternehmereigenschaft entscheidend. Der Antragsteller muss im Hinblick auf das Mitbestimmungsrecht als selbständig gelten.

Das kann er zum Beispiel mittels Gesellschaftervertrag, wenn dieser eine Vereinbarung über eine Sperrminorität enthält. Die Sperrminorität gibt einer Minderheit (z. B. dem Gründer mit weniger als 50% Anteilen) die Möglichkeit, bei Abstimmungen einen bestimmten Beschluss zu verhindern.

Auch Geschäftsführer einer GmbH können selbständige Unternehmer sein. Der Geschäftsführer gilt in der Regel als selbständig, wenn er nur bei bestimmten bzw. grundlegenden Geschäften dem Direktionsrecht unterworfen ist.

Tipp: Mit dem Feststellungsbogen für Gesellschafter und Geschäftsführer prüfen Krankenkassen die Unternehmereigenschaft. Diese Prüfung sollte im Vorfeld genutzt werden, um die Unternehmereigenschaft festzustellen bzw. um sich die Unternehmereigenschaft bestätigen zu lassen.

Ihr Netzwerk für Unternehmensberatung & -förderung

Fazit 2012 & Ausblick 2013

Die deutsche Wirtschaft hat – unterschiedlichster Quellen zufolge – das schwierige Umfeld im Jahr 2012 gut gemeistert. Trotz Rezession in der südlichen Euro-Zone, Wachstumsabschwächung in den Schwellenländern und Verunsicherung durch die Schuldenkrise soll das Wirtschaftswachstum in Deutschland in 2012 um 0,75% gestiegen sein.

In der jüngsten Entwicklung sind jedoch besonders die Investitionen in den südlichen Ländern zurückgegangen, bspw. die Ausrüstungsinvestitionen um ca. 7% in Spanien, 10% in Italien und Portugal sowie 14% in Griechenland. Auch für das erste Quartal 2013 rechnet man insgesamt mit nur schwachen Exportzahlen.

Trotz der Entwicklung zum Jahresbeginn sollen die realen Ausfuhren im Jahresdurchschnitt 2013 zunehmen und zwar etwas geringer als im Jahr 2012.

Für das Jahr 2013 wird eine insgesamt positive Wachstumsrate prognostiziert – wenn auch nur eine sehr geringe. Man geht auch davon aus, dass der Arbeitsmarkt relativ stabil bleibt.

Unser Fazit: Wir gehen zuversichtlich ins Jahr 2013 und hoffen, dass wir auch Ihnen hiermit einen positiven Ausblick geben konnten.

Niedrigzinsperiode hält weiter an…

Die Deutsche Bank rechnet damit, dass die EZB die Zinsen auf absehbare Zeit niedrig hält, um die finanzielle und konjunkturelle Stabilität sicherzustellen.

Aufgrund der schwachen Konjunktur erwartet die Deutsche Bank im 1. Quartal 2013 eine weitere Senkung des Leitzinses von 0,75% auf 0,50%. Dieser niedrige Leitzins soll bis ins Jahr 2014 hinein reichen. (Quelle: Deutsche Bank)

Niedrige Zinsen bringen Finanzierungsvorteile und schaffen damit Investitionsanreize.

Sie bergen jedoch auch Risiken, wie bspw. einen Anstieg der öffentlichen, gewerblichen und privaten Verschuldung sowie „Blasen“ bei den Vermögenspreisen, u.a. Immobilien.

Deshalb investieren Sie unternehmerisch intelligent, unter Betrachtung der wirtschaftlichen und betrieblichen Gesamtsituation, Prognosen, Inanspruchnahme von zinsgünstigem und ggf. besichertem Kapital sowie der Inanspruchnahme von Finanzierungshilfen (Zuschüssen) bei betrieblichen Investitionen. Wie? Wir sagen es Ihnen.

Ihr Thüringer Netzwerk für Unternehmensberatung & -förderung

Neues zum Fahrtenbuch

Die private Nutzung eines Dienstwagens ist zu versteuern, mittels 1 Prozent vom Bruttolistenpreis oder anhand der Fahrtenbuchmethode.

Der Bundesfinanzhof hat mit Pressemitteilung vom 23.05.2012 ein Urteil vom 01.03.2012 (AZ: VI R 33/10) veröffentlicht, aus dem hervor geht, dass ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch mindestens Datum, Ziel und Zweck der jeweiligen Fahrt, Tages-Kilometer und Endkilometerstand ausweisen muss.

Ort und Straßennamen reichen danach nicht aus, Zweck der Fahrt bzw. Namen von besuchten Firmen / Personen sind ebenfalls zu dokumentieren.

Im Rahmen einer Finanzamt-Prüfung heilen nachträgliche Aufzeichnungen den Verstoß gegen diese Auszeichnungspflicht nicht (bspw. durch den Nachtrag per Kalender)!

Grund: Die Aufzeichnungen sind zeitnah, vollständig und nachvollziehbar zu dokumentieren – das entspricht einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch.

Siehe auch: http://www.bfhurteile.de/bfhurteilede/urteil.html?tx_qcombfhurteile_pi1[az]=VIR3310

Mitarbeiterbindung, Kosten – Nutzen

Wussten Sie schon?

Die Kosten für eine proaktiv (vorausschauend) betriebene Mitarbeiterbindung sind viel geringer, als die sonst langfristigen Kosten durch Abwanderung und Neubeschaffung von Spitzenkräften (der Leistungs- und Wissensträger) sowie Kosten durch das oftmals fehlende Engagement der Mitarbeiter/innen?

Als typischer klein- und mittelständischer Unternehmer in Thüringen hatten Sie noch nicht die Zeit, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen?

Dann sind Sie sicher erst recht an Maßnahmen interessiert, die kein oder relativ wenig Geld kosten?

Stichworte wie: realistische Unternehmens-, Bereichs- und Mitarbeiterziele, ein positives Arbeitgeberimage (auch im World Wide Web!), Gleichberechtigung, gekonnte Aufgabensynthese / Stellenbildung, die richtige Stellenausschreibung und Personalauswahl, ein professionelles Mitarbeiterfeedback, ein zielorientiertes und „schlankes“ (= effizientes) Management, Beurteilung des Managements durch die Mitarbeiter (360°-Feedback), lernende Organisation, Balance von Arbeit und Freizeit, Eigenverantwortung, keine Unter- und Überforderung, Modelle zur Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter, positives Arbeitsumfeld, gegenseitige Akzeptanz, Vertrauen, kontinuierliche Weiterentwicklung / Förderung, Wohlfühlfaktor, Zeit für Kreativität, Fairness, Dialog und Moderation, Coaching…. und vieles mehr sind Ansätze der erfolgreichen Mitarbeiterbindung.

Sie als Unternehmer wollen sich nun in diese Themen einarbeiten? Nein! Sie konzentrieren sich weiterhin auf Ihr Kerngeschäft – der Unternehmensführung und Unternehmenssteuerung – und delegieren diese Aufgaben.

Ein im Personalbereich qualifizierter und erfahrener Unternehmensberater geht neutral und unvoreingenommen an diese Aufgabenstellungen heran.

Er/sie wird mittels geeigneter Maßnahmen einen Mehrwert in Ihrem Unternehmen schaffen, bei einem relativ geringen Kosteneinsatz!

Seien Sie offen für neue Impulse, auch wenn das zunächst bedeutet, dass ein Externer ans „Eingemachte“ des Unternehmens geht. Lassen Sie sich eines Besseren überzeugen!

 

Mehr Informationen erhalten Sie unter Personalberatung & Personalmanagement.

Ihr Thüringer Netzwerk für Unternehmensberatung & -förderung

Rechnungen per Email

Mit Inkrafttreten des Steuervereinfachungsgesetztes am 01.07.2011 können Existenzgründer und Unternehmer ihre Fakturierungsprozesse weiter vereinfachen und damit die Prozesskosten erheblich senken!

Rechnungen, die auf dem elektronischen Wege (Email, Fax) übermittelt werden, sind der klassischen Briefpost gleichgestellt. Eine qualifizierte elektronische Signatur ist nicht mehr erforderlich. Das Versandprotokoll einer Fax-Übermittlung verleiht der Sendung sogar einen juristischen Status – wie beim Einschreiben.

Auch beim dem Rechnungsempfänger ist Optimierungspotenzial durch Vereinfachung / Verschlankung möglich. Zwar entbindet diese Neuregelung nicht den Rechnungsempfänger von seinen Prüfpflichten. Durch eine Adress- oder Nummern-Zuordnung beim Rechnungsempfang könnte jedoch die elektronisch versandte Rechnung automatisch nach gesetzlichen Vorgaben archiviert und an eine Applikation zur automatischen Rechnungsverarbeitung weitergeleitet werden!

Laut einer Studie der Deutschen Bank liegt das Einsparpotenzial auf Rechnungsempfängerseite bei 11,60 Euro pro Rechnung!

Jedoch können im Prüfungs- und Zweifelsfall einfach ausgedruckte Rechnungen, die per Mail zugestellt wurden, vom Prüfer im jeweiligen Mail-/ Daten-/ Archivsystem des Unternehmens auf ihre Ordnungsmäßigkeit hin überprüft werden! Laut Bundesministerium für Finanzen (Schreiben 06/2012) werden Papier- und elektronische Rechnungen ordnungsgemäß nur dann übermittelt, wenn die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet sind und auch die inhaltliche Richtigkeit vorhanden ist, d.h. wenn alle erforderlichen Angaben nach § 14 Abs. 4 und § 14a UStG enthalten sind.

Mit dem Jahressteuergesetz sollen ab 2013 die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen von Büchern und Belegen für die Finanzämter von 10 auf 8 Jahre verkürzt werden. Ab 2015 sogar auf nur noch 7 Jahre. Das ist mit Blick auf den geplanten Bürokratieabbau von 25 Prozent auch erforderlich.

Bei weiteren Fragen oder Maßnahmen zur Planung und Umsetzung von Prozesskostenoptimierungen im Unternehmen wenden Sie sich vertrauensvoll an:

Ihr Thüringer Netzwerk für Unternehmensberatung & -förderung